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Soziales Leben

Im Zusammensein mit Kindern erkennt das einzelne Kind Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen sich und den anderen. Es lernt diese anzuerkennen und wird selbst anerkannt. Wir akzeptieren, den Eigensinn der einzelnen Kinder und diskutieren über Grenzen und Regeln zugunsten des Gemeinsinns. Dabei unterstützen wir die Kinder darin, ihre eigenen Wünsche, Interessen, Bedürfnisse und Gefühle auszuleben, sie aber auch für dieselben der anderen Kinder zu sensibilisieren.

 

Umsetzung in der Praxis:

  • Es gibt feste Regeln, die mit den Kindern ausgehandelt und eingehalten werden müssen (z.B.: Aufenthalt im Freien ohne Erzieherin).
  • Diese Regeln werden in der Planung schriftlich fixiert und ständig aktualisiert.
  • Wichtige Absprachen werden im Kindergartenbereich im Gruppenverband oder bei gruppenübergreifenden Projekten im Morgenkreis getroffen.
  • Die Hortkinder treffen sich regelmäßig zur Kinderkonferenz, planen u.a. gemeinsame Vorhaben, stellen Regeln auf, werten die Einhaltung interner Absprachen aus und sprechen über Probleme.
  • Wir beachten die Individualität von Jungen und Mädchen, welchen Platz hat jedes einzelne Mädchen, jeder einzelne Junge, erfahren wir durch gezielte Beobachtungen

 

Die Ansprache der Erzieherinnen erfolgt mit dem Vornamen

(Ausnahme Leitung).

 

07.08

 

Grenzsteine der Entwicklung

 

„Grenzsteine der Entwicklung“ sind Entwicklungsziele und dienen dazu, Risiken in den Bildungsverläufen von Kindern frühzeitig zu erkennen. Dieses Arbeitsinstrument weist bei systematischem Einsatz auf mögliche Entwicklungsdefizite der Kinder hin. Mit Hilfe weniger Fragen werden Warnhinweise auf ernsthafte Risikoanlagen erkannt und eine diagnostische Abklärung von entsprechend ausgebildeten und erfahrenen Fachkräften vorgeschlagen.

Folgende Punkte sind bei der Beobachtung und der Arbeit mit den “Grenzsteinen“ zu beachten:

  1. Das zielgerichtete Beobachten jedes einzelnen Kindes ist eine Selbstverständlichkeit in unserer täglichen Arbeit.

  2. Die Beobachtungen erfolgen kontinuierlich und werden in einer persönlichen Akte des Kindes festgehalten.

  3. Die Beobachtungen und deren Bedeutung werden mit den Eltern in einem ausführlichen Elterngespräch besprochen.

  4. Bei der Arbeit mit den „Grenzsteinen“ werden datenschutzrechtliche Belange beachtet.

  5. Verlassen unsere Kinder den Kindergartenbereich bekommen die Eltern das Beobachtungsmaterial ausgehändigt.

Um ständig neue Erfahrungen einzubauen und sicher mit diesem Arbeitsmaterial arbeiten zu können, sind alle Erzieher eigenverantwortlich verpflichtet, regelmäßig an entsprechenden Weiterbildungen teilzunehmen, diese sind konzeptionell gebunden.